Algarve Cup 2013: Deutschland schlägt Japan 2:1 und wahrt Finalchance

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Mit einem hoch verdienten 2:1 Erfolg gegen den amtierenden Weltmeister Japan hat sich die deutsche Frauen Fußball Nationalmannschaft die Chance aufrechterhalten, das Finale beim Algarve Cup 2013 zu erreichen. Im teilweise strömenden Regen im portugiesischen Parchal bestimmte das deutsche Team über weite Strecken die Partie und siegte verdientermaßen. Mit einem Sieg im abschließenden Gruppenspiel gegen Norwegen am kommenden Montag könnte der Titelverteidiger bei dem Vorbereitungsturnier auf die EM im Sommer in Schweden aller Voraussicht nach erneut ins Finale einziehen. Mit dem Erfolg gegen Japan konnte das deutsche Team ihre aktuelle Serie auf 21 Spiele ohne Niederlage am Stück ausbauen, das letzte Mal als Verlierer ging Deutschland bei der Fußball WM 2011 in Deutschland gegen Japan vom Platz.

Zwei Tage nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Dänemark präsentierte sich das deutsche Team wesentlich verbessert beim zweiten Gruppenspiel des Algarve Cups 2013. Der Großteil der Partie war fest in der Hand der DFB-Elf, sodass die Asiatinnen am Ende mit dem 1:2 gut bedient waren. Für die deutsche Frauen-Fußballnationalmannschaft erzielten Verena Faißt und Dzsenifer Marozsan die Treffer. Beim Tor zum 2:1 Siegtreffer für das Team von Bundestrainierin Silvia Neid handelte es sich um einen Freistoß fast von der Mittellinie, bei dem Japans Keeperin Kaihori patzte. Für die Japanerinnen war Mina Tanaka zum zwischenzeitlichen 1:1 erfolgreich. Nachdem Japan auch das Auftaktmatch gegen Norwegen mit 0:2 verloren hat, kann der amtierende Weltmeister das Finale des Algarve Cup 2013 nicht mehr erreichen. Die deutsche Frauen Fußball-Nationalmannschaft hingegen hat nach wie vor alle Chancen auf die erfolgreiche Titelverteidigung. Im letzten Gruppenspiel trifft der amtierende Europameister am Montag auf Norwegen.

Beim zweiten Gruppenspiel des letzten Testturniers vor dem EM 2013 in Schweden im Juli schickte Bundestrainerin Silvia Neid fast die gleiche Elf auf das Feld wie schon gegen Dänemark beim torlosen Unentschieden. Im Tor gab es lediglich den Wechsel, dass Almuth Schulth anstelle von Nadine Angerer auflief. Zudem kehrte Celia Okoyino da Mbabi nach ihrer auskurierten Verletzung wieder ins Team zurück, während Kim Kulig nach ihrer Verletzung wie erwartet passen musste. Anstelle von Kulig kam Lena Goeßling zum Einsatz, während Linda Bresonik für da Mbabi Platz machen musste. Somit sah die Aufstellung im Detail wie folgt aus:

Schult – Faißt (82. Huth), Wensing, Bartusiak, Peter – Keßler (46. Odebrecht), Goeßling – Mittag (73. Kerschowski), Marozsan, Maier – Okoyino da Mbabi (70. Popp)

(Michael B.)
Foto: © Volker Witt – Fotolia.com

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