Deutsche Fußball Frauen auch 2013 im Finale der Frauen EM

Die deutschen Fußball Frauen haben auch bei der EM 2013 in Schweden das Finale erreicht. Nach einem 1:0 Erfolg gegen die Gastgeberinnen hat das Team von Bundestrainerin Silvia Neid die Chance, zum achten Mal insgesamt und zum sechsten Mal in Folge Europameister zu werden.

Maroszan_DzseniferNach den Spielen der Vorrunde und im Viertelfinale waren die Schwedinnen inzwischen zum Favoriten für das Halbfinale zwischen Deutschland und Schweden in Göteborg ernannt worden. Doch die DFB-Elf versuchte von Beginn an, die Partie gegen die Skandinavierinnen in den Griff zu bekommen. So entwickelte sich eine offensive Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Sowohl die Schwedinnen als auch das deutsche Team hatten eine Reihe von Torchancen, obwohl Deutschland auf die angeschlagene Stürmerin Celia Okoyino da Mbabi verzichten musste. Der einzige anerkannte Treffer des Spiels fiel in der Entstehung etwas glücklich, als Dzsenifer Marozsán den Ball an Torhüterin Hammarström nach einem mustergültigen Angriff in der 33. Minute vorbeizirkeln konnte. Auch in der nachfolgenden Spielzeit hatten beide Teams eine Reihe von guten Möglichkeiten, doch beide Torhüterinnen zeigten erstklassige Leistungen. Mitte der zweiten Halbzeit bejubelten die schwedischen Fans bereits den vermeintlichen Ausgleichstreffer durch Schelin, doch die Schiedsrichterin gab den Treffer nicht, da dem Tor ein Foulspiel an Annike Krahn vorausgegangen war. So blieb es bis zum Schluss beim durchaus verdienten 1:0 Erfolg der deutschen Damen in einem der bislang besten Spiele bei der Fußball Frauen EM 2013 in Schweden.

Am Sonntag trifft das Team um Torhüterin Nadine Angerer in Solna auf den Sieger der morgen stattfindenden Partie zwischen Dänemark und Norwegen.

Am Mittwoch spielten Schweden und Deutschland mit folgenden Teams:

Schweden:
Kristin Hammarström – Samuelsson (82. Dahlkvist), Fischer, Rohlin, Thunebro – Öqvist (74. Jakobsson), Seger, Marie Hammarström, Göransson (65. Sjögran) – Asllani, Schelin

Deutschland:
Angerer – Maier, Krahn, Bartusiak, Cramer – Keßler, Goeßling – Lotzen (78. Leupolz), Marozsan (89. B. Schmidt), Laudehr – Mittag

(Michael B.)
Foto:Andreas Nilsson/bilderna.it

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