EM-Aus: Auch Alexandra Popp muss für Schweden absagen

Die deutsche Fußball Frauen Nationalmannschaft muss bei der EM 2013 in Schweden auch auf Alexandra Popp verzichten. Die bei den Fans besonders beliebte 22-jährige ist damit Ausfall Nummer drei im deutschen Team.

Alexandra PoppSchon zuvor hatten ihre beiden Teamkolleginnen Viola Odebrecht und Verena Faißt vom VfL Wolfsburg für die EM absagen müssen. Somit ist der Triple-Gewinner im Frauenfußball nur noch mit drei statt ursprünglich sechs Spielerinnen im DFB-Kader für den Sommer vertreten. Die Entscheidung auf den EM-Verzicht wurde nach der Eingangsuntersuchung festgestellt. Hierbei wurde deutlich, dass der verletzte Knöchel keine belastbare Vorbereitung zulässt. Somit wird auch Alexandra Popp nicht mit nach Schweden reisen. Gleich zu Beginn des ersten EM-Vorbereitungslehrgangs in Kaiserau gab es somit eine weitere Hiobsbotschaft für das DFB-Team.

Die Verletzung hatte sich die 22-jährige Angreiferin am letzten Spieltag der Frauen-Bundesliga am 12. Mai zugezogen. Aufgrund des Risses des vorderen Außenbandes im rechten Fuß verpasste die Ex-Duisburgerin auch das DFB-Pokalfinale in Köln mit dem VfL Wolfsburg. Allerdings lief sie vier Tage später im UEFA Champions League Finale der Frauen gegen Olympique Lyon auf und trug auf der ungewohnten Außenverteidigerposition zum Triple-Erfolg des VfL bei. Nun aber wurde die Entscheidung nach der Untersuchung gefällt, dass Alexandra Popp ihre Verletzung auskurieren soll, damit Langzeitfolgen vermieden werden.

Zugleich reagierte Bundestrainerin Silvia Neid auf diese Hiobsbotschaft und nominierte zwei Spielerinnen nach. Isabel Kerschowski von Bayer 04 Leverkusen ist inzwischen bereits auf dem Weg zum DFB-Team. Die zweite Nachnominierte, Sara Däbritz vom SC Freiburg, hingegen steht aktuell noch nicht zur Verfügung wegen Schulprüfungen. Aus diesem Grunde wird sie ab dem zweiten EM-Lehrgang am 12. Juni in Essen mit von der Partie sein.

Michael B.
Foto: flickr.com / Thomas Rodenbücher

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