Nachbetrachtung der EM 2013

Acht Monate nach der Frauen Europameisterschaft 2013 in Schweden sind die europäischen Fußballdamen tief in die Vorbereitungen für das nächste große Turnier, der FIFA Frauen WM 2015 in Kanada, verstrickt. Noch bis Ende November 2014 läuft das Qualifikationsturnier der UEFA, in welchem der Kontinentalverband seine 8 Starttickets für die Endrunde vergibt.

Während in Kanada mit aller Wahrscheinlichkeit Kaliber wie die USA, Japan oder Brasilien warten, hat sich die abgelaufene Europameisterschaft als Spielfeld der Deutschen erwiesen:

DFB-Auswahl der Frauen dominiert die Frauen EM 2013

Von Anfang an galten die als zweite der FIFA Frauen-Weltrangliste gereihten Deutschen als Turnierfavorit. Bei den bisher 11 Austragungen der Europameisterschaft hat die aktuell von Silvia Neid gecoachte Mannschaft nur 2 Mal nicht teilgenommen. Bei den verbleibenden 9 Turnierauflagen hat sich das Team nicht nur stark, sondern beinah als unschlagbar erwiesen: ganze 8 Mal ging der Titel, so auch jener im vergangenen Jahr, an die deutschen Frauen.

Während es beim Titelgewinn zu keinen Überraschungen kam, stammt der Vize-Europameister 2013 nicht aus dem engeren Favoritenkreis. Norwegen hat sich anstelle der, gemäß FIFA-Weltrangliste, zweitstärksten europäischen Mannschaft, Frankreich, den Platz im Finale gesichert. Die mit-favorisierten Franzosen mussten hingegen bereits nach dem Viertelfinale ihren Abschied nehmen. Mit Schweden und England blieben zwei weitere starke Teilnehmer auf der Strecke, wobei es England nicht einmal über die Gruppenphase hinaus schaffte.

Frauen EM bei Fußballwetten (noch) kein großes Thema

Für die Buchmacher ist die Frauen Europameisterschaft zwar bei weitem nicht so eine bedeutende Veranstaltung wie eine Meisterschaft der Herren, der Favoritengewinn wird die Bilanz aber dennoch etwas nach unten korrigiert haben. Gewettet werden konnte, so wie auch bei einer Herren-EM, auf die Spiele und den Turniersieger.

Dabei stand bei der Siegwette von Anfang an Deutschland ganz oben auf der Liste. Mit einer Quote von rund 2,25 wurde der entsprechende Tipp, im Vorfeld des Turniers abgegeben, bestückt. Frankreich (4,00) Schweden (4,50) und England (10,0) folgten auf der Liste noch vor Vize-Europameister Norwegen (19,0).

Deutschland war in Sachen Fußballwetten (lt. Auskunft der Spezialisten von fussballportal.de) nicht nur Favorit auf den Titelgewinn, sondern auch in allen Gruppenspielen. Gegen Holland (0:0-Unentschieden) und Norwegen (0:1-Niederlage) wurde die Elf allerdings nicht den Erwartungen gerecht. Im Halbfinale haben die Buchmacher dann, als einzige Ausnahme im gesamten Turnier, den Gegner der Deutschen leicht favorisiert. Gastgeber Schweden musste sich aber bekanntermaßen mit 0:1 geschlagen geben.

Die steigende Popularität des Frauenfußballs bringt im Nachfeld der EM 2013 gleich eine Neuerung: das Teilnehmerfeld der nächste Endrunde, 2017 (die Bewerbungsphase für die potentiellen Gastgeber endet am 10. Oktober 2014), wird von den bisher 12 auf 16 Teilnehmer aufgestockt.

© 2012/2013 EM 2013 Nachrichten. All rights reserved - Redaktion- Impressum
Proudly designed by Theme Junkie.