Schweden und Deutschland im Halbfinale der Frauen EM 2013

Im Halbfinale der Frauen Fußball EM 2013 kommt es zum Klassiker zwischen Schweden und Deutschland. Die Gastgeberinnen setzten sich im Viertelfinale gegen Island klar durch, während der DFB-Elf ein knapper Arbeitssieg gegen Italien gelang.

Sara Thuenbro SchwedenIm ersten Viertelfinale der Frauen Fußball EM 2013 in Schweden setzten sich die Gastgeberinnen eindrucksvoll mit 4:0 gegen den Underdog Island durch. Bereits nach 19 Minuten stand es 3:0 für das Team von Pia Sundhage durch Treffer von Hammarström, Öqvist und Goalgetterin Lotta Schelin. Danach ließ es Schweden etwas ruhiger angehen, kontrollierte die Partie aber nach wie vor. Das letzte Tor in einer einseitigen Partie besorgte ebenfalls Schelin mit ihrem bereits fünften Treffer bei der EM 2013. Die Gastgeberinnen unterstrichen eindrucksvoll ihre Favoritenrolle, während Island hoffnungsvoll überfordert war. Konnten sich die Skandinavierinnen noch überraschend in der Gruppe mit Deutschland, Norwegen und den Niederlanden als einer der besten Gruppendritten für das Viertelfinale qualifizieren, so wirkten sie im ersten Viertelfinalspiel fast deplatziert. Durch den deutlichen 4:0 Erfolg gegen Island in Halmstad erreichte Schweden das Halbfinale am Mittwoch in Göteborg gegen das deutsche Team.

Die Mannschaft von Trainerin Silvia Neid wiederum wurde ihrer Favoritenrolle im Viertelfinale erneut nicht deutlich gerecht. Gegen Italien gab es in Växjö lediglich einen knappen 1:0 Erfolg für den aktuellen Europameister. Schon das glückliche Tor durch Simone Laudehr, bei der eine italienische Spielerin mit ihrem Abpraller letztendlich dafür sorgte, dass der Ball über die Linie ging, zeigte deutlich das Glück der DFB-Frauen auf. Auch gegen die Südeuropäerinnen agierte die DFB-Elf meist zu umständlich und kompliziert, erneut wirkte das deutsche Team nicht so überlegen, wie es noch trotz des Ausfalls von sechs Stammkräften in der Vorbereitung auf die EM 2013 der Fall war. Italien auf der anderen Seite vergab einige gute Chancen und blieb stets gefährlich, während der siebenfache Europameister Deutschland einige Konterchancen hatte, aber das entscheidende 2:0 verpasste, sodass es bis zum Ende der Partie spannend war. Am Ende allerdings setzte sich Deutschland durch den kuriosen Laudehr-Treffer durch und hat nach wie vor die Chance auf den sechsten EM-Titel in Serie. Das Halbfinale wurde mit folgender Aufstellung erreicht:

Angerer – Maier, Krahn, Bartusiak, Cramer – Keßler, Goeßling – Lotzen, Mittag (52. Marozsán), Laudehr – Okoyino da Mbabi (68. Däbritz).

(Michael B.)
Foto: flickr.com / Anders Henrikson

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