VfL Wolfsburg gewinnt Champions League der Frauen

Der VfL Wolfsburg mit seinen vielen aktiven und ehemaligen deutschen Nationalspielerinnen ist in dieser Saison das Non-Plus-Ultra im europäischen Frauenfußball. Nach der ersten deutschen Meisterschaft der Vereinsgeschichte und dem Gewinn des DFB-Pokals folgte nun der Sieg in der Champions League der Frauen. Allerdings war der 1:0 Erfolg im Finale gegen Titelverteidiger Olympique Lyon mehr als glücklich.

mueller Damit krönten die Wölfinnen eine sensationelle Saison gleich mit dem Gewinn des wichtigsten europäischen Titels bei der ersten Teilnahme an der UEFA Champions League überhaupt. Allerdings war das 1:0 im Stadion des FC Chelsea gegen den Titelträger der letzten beiden Jahre, Olympique Lyon, sehr glücklich. Denn die 19.300 Zuschauer an der Stamford Bridge in London sahen über weite Strecken eine überlegene französische Mannschaft und einen VfL Wolfsburg, der in der Verteidigung oft überfordert schien. Auch der Treffer entstand sehr glücklich durch einen Handelfmeter, den die rumänische Schiedsrichterin Teodora Albon nicht unbedingt geben musste. Ex-Nationalspielerin Martina Müller verwandelte diesen rund 20 Minuten vor dem Ende allerdings eiskalt zum 1:0 Endstand. Angesichts der spielerischen Extraklasse von Olympique Lyon und der Personalnot des VfL Wolfsburg ist der Sieg durchaus als sensationell zu bezeichnen. So musste Ralf Kellermann auf die beiden Nationalspielerinnen Viola Odebrecht und Verena Faißt verzichten. So musste die nach einer Verletzung zurückkehrende Angreiferin Alexandra Popp als Faißt-Ersatz auf der linken Verteidigerposition spielen.

Mit dem Erfolg in der Champions League haben die deutschen Nationalspielerinnen des VfL Wolfsburg im Sommer die Chance mit dem Gewinn der Frauen Fußball EM 2013 die Saison mit vier Titeln abzuschließen. Dem vorläufigen DFB-Kader für die kontinentalen Titelkämpfe gehören Josephine Henning, Luisa Wensing, Lena Goeßling, Nadine Keßler, Alexandra Popp und die noch erkrankte Verena Faißt vom VfL Wolfsburg an. Viola Odebrecht war zunächst ebenso nominiert, musste aber aufgrund ihrer Verletzung bereits für die Frauen EM 2013 absagen.

(Michael B.)
Foto: wikipedia /AdGOstara

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